Cover Schattenjagd – Vertrauen ist tödlich

Lukas Voss · Band 2

Schattenjagd

Vertrauen ist tödlich

Ein tödliches Komplott. Ein zerbrechliches Bündnis. Und eine Wahrheit, die alles verändert.

Ein Anschlag auf amerikanischem Boden droht. Lukas jagt den gefährlichsten Waffenhändler Europas und merkt, dass die wahren Feinde nicht nur in dunklen Hinterzimmern sitzen. Der zweite Fall der Serie.

  • Gratis mit Kindle Unlimited
  • E-Book, Taschenbuch, gebunden
  • Erschienen im Juli 2025

Worum es geht

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Nach seinem Debüt im Thriller „Höhenangst – Die Luft wird tödlich dünn“ kehrt Ermittler Lukas Voss zurück – und gerät in eine globale Verschwörung aus Waffenhandel, Terrorismus und Verrat.

Ein Anschlag auf amerikanischem Boden könnte bevorstehen – die Hinweise verdichten sich. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Doch während Lukas den gefährlichsten Waffenhändler Europas jagt, muss er erkennen: Die wahren Feinde sitzen nicht nur in dunklen Hinterzimmern.

Tempo. Tiefgang. Psychologische Präzision.

Leseprobe

Kapitel 1: Wiedersehen

Ein abgelegenes Diner in New York, früher Morgen

Die Tür knarzte leise, als Lukas sie öffnete. Eine kleine Klingel kündigte seine Ankunft an und der Kellner hinter der Theke blickte kurz hoch. Er begrüßte Lukas wortlos mit einem kurzen Nicken und bedeutete ihm mit einer kurzen Handbewegung, dass er sich selbst einen Tisch aussuchen solle.

Die Luft im Diner war eine Mischung aus kaltem Zigarettenrauch und frisch gebrühtem Filterkaffee. Das Lokal war leer, offenbar hatte keine Menschenseele um diese Uhrzeit das Bedürfnis, sich hier herumzutreiben.

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Lukas ging zu einem Tisch am hinteren Ende des Lokals und setzte sich mit dem Rücken zur Wand. Kein Schritt war unbedacht, von hinten konnte ihn so nichts überraschen – er hatte einen perfekten Überblick über das gesamte Lokal und freie Sicht auf den Eingang.

Der Kellner kam langsam hinter der Theke hervor und ging auf Lukas Tisch zu. „Was darf’s sein?“, fragte er mit müder Stimme.

„Ein doppelter Espresso“, antwortete Lukas, „und Eier mit Speck.“

Der Kellner nickte kurz und notierte sich die Bestellung auf einem kleinen Zettel. „Was verschlägt Sie so früh am Morgen in unser … schönes Viertel?“

Lukas sah kurz hoch und lächelte. „Ich würde mal sagen, akuter Koffeinmangel“, antwortete er. Der Kellner lachte kurz, fragte aber nicht näher nach und machte sich auf den Weg in die Küche.

Lukas ließ den Blick zu den Fenstern schweifen. Um diese Uhrzeit waren auch auf den Straßen kaum Menschen unterwegs. Die Sonne tauchte den Himmel in ein morgendliches Rot, was eine bedrückende Lichtstimmung in den engen Gassen vor dem Lokal erzeugte.

Das Klingeln der kleinen Glocke über der Tür zog Lukas Aufmerksamkeit auf sich. Special Agent Michael Reyes hatte soeben das Lokal betreten. Reyes und Lukas hatten schon in der Vergangenheit des Öfteren in verschiedenen Einsätzen zusammengearbeitet. Lukas winkte ihm kurz zu, Reyes kam auf direktem Weg zum Tisch und setzte sich.

„Schön, dich zu sehen“, begrüßte ihn Lukas.

„Eine der seltenen Begegnungen, ohne eine Waffe in der Hand“, antwortete Reyes mit einem Lächeln. „Du wolltest reden – das trifft sich gut, ich habe auch etwas mit dir zu besprechen.“ Als Special Agent des FBI war er ein Profi, der offensichtlich keine Zeit mit Smalltalk verschwenden wollte – genau das mochte Lukas schon immer an ihm.

Reyes drehte sich kurz um und winkte dem Kellner zu. „Für mich bitte das Gleiche wie für ihn.“

Lukas zog die Lippen zu einem Lächeln hoch. „Direkt zur Sache, das gefällt mir. Ich vermute mal, du hast die Berichterstattungen nach unserem kleinen Abenteuer mit Flug 472 gesehen?“

Wenige Wochen zuvor war Lukas auf dem Weg in seinen Urlaub auf Flug 472 in eine Entführung hineingestolpert und hatte der Whistle Blowerin Anna Berger, die sensible Informationen zu illegalen Waffendeals bei sich trug, das Leben gerettet. Reyes hatte ihn am Boden unterstützt und Anna in Sicherheit gebracht.

„Da kam wenig Schönes an die Oberfläche“, sagte Reyes. „Das Netzwerk ist größer, als wir es uns hätten vorstellen können. Eine Menge zwielichtiger Typen konnten wir bereits festnageln, aber bei dem Ausmaß dieser Enthüllungen müssen wir davon ausgehen, dass wir bisher nur die Spitze des Eisberges sehen.“

Lukas nickte. „Ich habe die Medienberichte zum Skandal rund um Inlegion Defense verfolgt. In den Beweisen tauchte ein Foto von Viktor Koval auf. Ich habe Koval schon in der Vergangenheit gejagt, er schaffte es aber immer, im letzten Moment zu entwischen. Wenn er auch hier seine Finger im Spiel hatte, bedeutet das, dass er seine Macht noch erheblich ausbauen konnte, seit ich ihm zuletzt auf der Spur war. Deshalb habe ich in den letzten Wochen meine Dokumente über ihn nochmals genau studiert und versucht, neue Informationen zu beschaffen. Es wird Zeit, dass ich diesen Typen endlich zur Strecke bringe.“

Reyes lehnte sich etwas nach vorne und sprach nun etwas leiser. „Koval ist ein Schatten, auch wir haben ihn schon seit langer Zeit als Gefahr von Außen auf dem Schirm. Jeder seiner Schritte scheint kalkuliert, er taucht nur auf, wenn es unumgänglich ist. Aber Koval ist nur ein Teil der Geschichte, über die ich mit dir sprechen wollte.“

Mit gesenkter Stimme gab er Lukas einen Überblick über aktuelle Ermittlungen seiner Abteilung. Ein Name auf der Liste des FBI war Igor Pavlocek, ein Terrorist aus dem Nahen Osten, der schon länger unter genauer Beobachtung steht. Die Hinweise, dass dieser einen Anschlag in New York plant, verdichteten sich in den letzten Tagen und Wochen.

„Ich muss wohl nicht dazusagen, dass diese Informationen streng vertraulich sind“, sagte Reyes mit ernstem Blick.

Er verstummte kurz, als der Kellner zum Tisch kam und ihre Bestellungen servierte. Als der Kellner wieder hinter seiner Theke verschwand, fuhr Reyes fort.

„Unsere Informationen deuten darauf hin, dass Pavlocek mit Koval in Verbindung steht. Aber Pavlocek selbst ist verschwunden, vielleicht war er nur ein Mittelsmann. Seither tappen wir etwas im Dunkeln. Deshalb habe ich mich bei dir gemeldet. Ich glaube, dass deine Jagd nach Koval dringender ist, als wir bisher dachten.“

Lukas strich sich nachdenklich über das Kinn. „Wenn Koval Waffen an Pavlocek verkauft, könnten wir tatsächlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wie sicher sind eure Informationen?“

Reyes zog eine Akte aus seiner Tasche, legte sie geöffnet auf den Tisch und schob sie zu Lukas hinüber. „Das ist eine Nachricht, die wir erst kürzlich abgefangen haben. Es geht darin um einen bevorstehenden Waffendeal in Osteuropa.“

Lukas überflog die Informationen. „Laut meinen bisherigen Informationen ist Koval eine Schlüsselfigur in einem großen Schmugglernetzwerk in Rumänien. Wenn Pavlocek tatsächlich einen Anschlag plant und für die dafür benötigten Waffen und Sprengsätze mit Schmugglern aus Osteuropa in Kontakt ist, stehen die Chancen gut, dass Koval seine Finger im Spiel hat.“

Reyes nickte zustimmend. „Mein Problem ist, dass die bisherigen Hinweise nicht ausreichen. Das FBI stuft die Sache nicht als offizielle Bedrohungslage ein, da Indizien nicht ausreichen und es zu wenig handfeste Beweise gibt.“

Lukas nippte an seinem Espresso und drehte danach die Tasse langsam in seinen Händen. „Wir sollten zuerst all unsere Informationen abgleichen und nach Parallelen suchen. Dann überlegen wir, wie wir weiter vorgehen“, sagte Lukas nachdenklich.

„Ich schlage vor, wir treffen uns später in meinem Apartment, dort habe ich Zugriff auf alle nötigen Dokumente“, antwortete Reyes.

„Klingt nach einem Plan. Ich bringe meine Sachen ins Hotel und komme danach zu dir. Koval ist ein Schatten, aber vielleicht ergibt sich seit Langem endlich eine gute Möglichkeit, ihm nahe genug zu kommen, um ihn zu schnappen.“

„Und die wäre?“

Lukas machte eine kurze, dramatische Pause.

„Ich werde den Waffendeal infiltrieren.“

Ende der Leseprobe

Koval ist ein Schatten. Lukas will ihn endlich fassen.

Lies weiter, wie Lukas sich in einen Waffendeal in Osteuropa einschleust.

Gratis mit Kindle Unlimited

Paul Chordwell

Hinter dem Buch

Wie Schattenjagd entstand

„Eigentlich wollte ich einfach nur einmal im Leben selbst ein Buch schreiben. Doch gegen Ende von Band 1 kam bereits die Idee für einen zweiten Band: ein Schurke, der schwer zu fassen ist, und ein Team aus zwei guten Agenten. Genug Stoff, um die Reihe fortzusetzen.“

Paul Chordwell

Was Leser über die Serie sagen

Spannung pur.

★★★★★

„Ich bin begeistert von dieser Reihe. Spannung pur und zügig geschrieben.“

Amazon-Rezension zu Doppelspiel

★★★★★

„Das Buch ist einfach MEGA und sehr spannend. […] Ich freue mich schon auf Band 2.“

Amazon-Rezension zu Höhenangst

★★★★★

„Rasant, spannend und voller Überraschungen – ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen will.“

Kathi, Amazon-Rezension zu Höhenangst

Ausgaben

Als E-Book, Taschenbuch und gebunden.

FormatUmfangISBNErschienen
E-Book (Kindle)462 Seiten–13.07.2025
Taschenbuch466 Seiten979-828510894813.07.2025
Gebundene Ausgabe389 Seiten979-827059598219.10.2025

Alle Ausgaben erhältst du über Amazon. Das E-Book ist in Kindle Unlimited enthalten.

Die Serie

Vorher und danach.

Cover Höhenangst

Vorher: Band 1

Höhenangst

Ein Routineflug wird zum Albtraum: wie Lukas Voss Flug 472 übersteht.

Cover Projekt Umbra

Weiter: Band 3

Projekt Umbra

Ein Informant stirbt lautlos. Lukas stößt in New York auf ein geheimes Projekt.

© 2026 Paul Chordwell

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