Cover Höhenangst – Die Luft wird tödlich dünn

Lukas Voss · Band 1

Höhenangst

Die Luft wird tödlich dünn

Ein Routineflug wird zum tödlichen Albtraum – und nur einer erkennt rechtzeitig die Wahrheit.

Eine Explosion beim Start, eine Crew, die sich seltsam verhält, eine Passagierin im Visier. Hoch über dem Atlantik muss Lukas Voss handeln, ohne Waffen und ohne Unterstützung. Der Auftakt der Serie.

  • Gratis mit Kindle Unlimited
  • E-Book, Taschenbuch, gebunden
  • Erschienen im Januar 2025

Worum es geht

Hoch über dem Atlantik gibt es keinen Ausweg.

Lukas Voss, Spezialist einer privaten Sicherheitsfirma, will nach einem Undercover-Einsatz eigentlich nur in den Urlaub. Doch als beim Start seines Fluges eine Explosion das Terminal erschüttert und sich an Bord merkwürdige Ungereimtheiten häufen, wird aus Erholung Ernst: Eine Passagierin scheint ins Visier geraten zu sein. Die Crew verhält sich verdächtig.

Hoch über dem Atlantik bleibt Lukas keine Wahl – er muss handeln. Mitten in der Luft, ohne Waffen, ohne Unterstützung. Und die Zeit läuft …

Ein hochspannender Flugzeug-Thriller – taktisch präzise, psychologisch dicht und global verankert.

Atmosphärisch. Rasant. Unbarmherzig.

Leseprobe

Kapitel 1: Die Übergabe

Ein geheimer Treffpunkt in einem verlassenen Haus

Das Zimmer war stickig. Ein unangenehmer Geruch hing in der Luft – abgestandener Schweiß und alter Rauch, vermischt mit dem säuerlichen Gestank von billigem Alkohol, der in eine der Ecken verschüttet worden war. Es war eines dieser Zimmer, das Geschichten erzählte, ohne dass jemand sprechen musste. Die fleckigen Wände, die nackte Glühbirne, die von der Decke baumelte und jedes Flimmern zu einer kleinen Warnung machte. Der Tisch in der Mitte wackelte, wenn man zu fest dagegen drückte, und die zwei Stühle daneben sahen aus, als hätten sie schon bessere Tage gesehen. Einer von ihnen quietschte leise, als Lukas Voss sich zurücklehnte und die Tür fixierte. Die Tür war alt und verzogen, und wenn sich draußen jemand bewegte, knarrte das Holz.

Lukas saß vollkommen ruhig. In der rechten Hand hielt er ein halbvolles Wasserglas. Die linke lag flach auf der Tischplatte, die Finger locker gespreizt, als hätte er alle Zeit der Welt. Ein prall gefüllter Umschlag lag neben einem schmutzigen Notizbuch und einem alten, abgenutzten Handy, dessen Display einen Sprung hatte. Sie waren exakt platziert, wie auf einem Schachbrett. Jeder Gegenstand hatte seine Position, jedes Detail war bewusst gewählt.

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Sein Blick blieb starr auf die Tür gerichtet. Draußen, irgendwo hinter der mageren Holzwand, hörte er Stimmen. Gedämpfte, unverständliche Männerstimmen. Und Schritte, die sich näherten. Lukas schloss die Augen für einen Moment und atmete langsam durch die Nase ein und aus. Es war der Moment, in dem alles entschieden wurde. Wochen voller falscher Identitäten und sorgsam erarbeiteter Lügen. Wochen ohne Schlaf, ohne Pause, ohne auch nur den Anschein von Schwäche. All das lief jetzt auf diesen einen Punkt hinaus.

Die Schritte hielten an. Ein Schlüssel wurde ins Schloss gesteckt. Metall kratzte leise, dann öffnete sich die Tür knarzend. Lukas öffnete die Augen. Sein Gesichtsausdruck änderte sich nicht.

Der Mann, der eintrat, war groß und bullig. Ein Brocken von Mensch, mit Schultern, die das Licht der Glühbirne für einen Moment blockierten. Er trug eine schwarze Lederjacke, die an den Nähten ausfranste. Sein Blick war kalt, seine Augen schmal, als würde er Lukas mit bloßem Anstarren auseinandernehmen wollen. Doch Lukas hielt seinem Blick ruhig stand, ohne zu blinzeln.

„Hast du’s dabei?“, fragte der Mann. Seine Stimme klang wie ein Ziegelstein, der auf Beton krachte. Misstrauisch, aber leise.

Lukas nickte nur und schob den Umschlag über die Tischplatte. Er achtete darauf, ihn so zu schieben, dass er nicht hektisch wirkte. Nichts war verdächtiger als eine falsche Bewegung. „Wie versprochen“, sagte er mit fester Stimme. „Da drin ist alles: Namen, Routen, Konten. Es reicht, um sie alle auffliegen zu lassen.“

Der bullige Mann sah ihn einen Moment zu lange an. Seine Stirn legte sich in Falten. Lukas konnte förmlich hören, wie der Mann versuchte, seinen Worten zu vertrauen. Er musste. „Was ist mit dir?“, fragte er schließlich und deutete mit einem Nicken auf Lukas Gesicht. „Wieso riskierst du das?“

Lukas ließ ein kurzes, humorloses Lächeln sehen. „Geld macht Leute dumm. Mich nicht.“

Der Mann schnaubte und griff nach dem Umschlag. Er riss ihn auf, ohne dabei Lukas aus den Augen zu lassen, und blätterte durch die Dokumente. Seine Pranken wirkten viel zu groß für die dünnen Papiere, aber er wusste genau, wonach er suchte. Lukas blieb still und bewegte sich keinen Millimeter. Er wusste, dass jetzt jede Bewegung falsch sein konnte. Wenn der Mann etwas bemerkte, das ihm nicht gefiel, wäre alles vorbei. Wochen der Arbeit, seiner Tarnung, seiner Fluchtwege – alles umsonst.

Das Handy auf dem Tisch vibrierte plötzlich. Eine einzige Sekunde, die das Zimmer mit einem Summen füllte. Der bullige Mann hielt inne. Seine Augen schossen zu Lukas Gesicht. Für einen Moment herrschte Stille, eine schwere, kalte Stille.

„Ein Anruf“, sagte Lukas trocken und zog das Handy zu sich heran. Er warf einen schnellen Blick aufs Display, tat so, als wäre es unbedeutend, und drückte auf Ablehnen. Das Herz schlug ihm gegen die Rippen, aber sein Gesicht zeigte keine Regung. „Nicht wichtig.“

Der bullige Mann betrachtete ihn noch einmal, dann schloss er den Umschlag. „Du bist mutig, das muss ich dir lassen. Ich hoffe, du hast keinen Fehler gemacht.“

„Habe ich nicht“, sagte Lukas. „Die Frage ist, ob du klug genug bist, das zu sehen.“

Der Mann kniff die Augen zusammen, ließ den Umschlag in seiner Jacke verschwinden und drehte sich zur Tür. „Wir sehen uns“, sagte er rau, als wäre es eine Drohung.

Er verschwand so schnell, wie er gekommen war. Die Tür fiel zu, und Lukas blieb allein im Raum. Die Stille war zurück, und mit ihr die Einsamkeit.

Lukas atmete tief durch und ließ seinen Blick auf das alte Notizbuch fallen. Er hatte es selbst geschrieben – jedes Detail, jede falsche Spur, jede Information, die nötig war, um diesen Deal echt aussehen zu lassen. Sein Auftrag war erledigt. Der letzte Schritt eines Undercover-Einsatzes, der ihn an seine Grenzen gebracht hatte.

Draußen hallten die Schritte des bulligen Mannes nach. Lukas blieb noch einen Moment sitzen, bis vollständige Stille eintrat. Dann griff er nach seinem Handy, tippte eine einzige Nachricht und sendete sie ab: „Bestätigt. Einsatz abgeschlossen.“

Das Display zeigte „Nachricht gesendet“ an. Lukas schloss die Augen und lehnte sich zurück. Die Glühbirne über ihm flackerte kurz, als wäre sie am Ende ihrer Kraft. So wie er.

Ende der Leseprobe

Lukas will nur noch in den Urlaub. Sein Flug hat andere Pläne.

Lies weiter, wie aus dem Heimflug ein Kampf ums Überleben wird.

Gratis mit Kindle Unlimited

Paul Chordwell

Hinter dem Buch

Wie Höhenangst entstand

„Die Idee kam ziemlich spontan, als ich darüber nachgedacht habe, worum es in meinem ersten Buch gehen könnte. Meine Begeisterung fürs Fliegen hat mich dann auf die Geschichte gebracht.“

Paul Chordwell

Was Leser sagen

Nicht mehr aus der Hand zu legen.

★★★★★

„Rasant, spannend und voller Überraschungen – ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen will.“

Kathi, Amazon-Rezension

★★★★★

„Ein literarischer Sog, der einen vom ersten Satz an in seinen Bann zieht.“

Amazon-Rezension

★★★★★

„Das Buch ist einfach MEGA und sehr spannend. Eine tolle Story und gut geschrieben.“

Amazon-Rezension

Ausgaben

Als E-Book, Taschenbuch und gebunden.

FormatUmfangISBNErschienen
E-Book (Kindle)303 Seiten–21.01.2025
Taschenbuch361 Seiten979-830664791321.01.2025
Gebundene Ausgabe301 Seiten979-830942735205.02.2025

Alle Ausgaben erhältst du über Amazon. Das E-Book ist in Kindle Unlimited enthalten.

Die Serie

So geht es weiter.

Cover Schattenjagd

Band 2

Schattenjagd

Ein Anschlag auf amerikanischem Boden droht. Lukas jagt den gefährlichsten Waffenhändler Europas.

Cover Doppelspiel

Prequel

Doppelspiel

Wie alles begann: Lukas Voss undercover zwischen zwei Gangs in New York.

© 2026 Paul Chordwell

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